Auenlandcarps

2014 habe ich mich entschlossen die Teich Fischerei aufzugeben und mich voll und ganz in ein neues Abendteuer zu stürzen. Es soll ein großes Gewässer sein und nicht zu leicht. Nach langem suchen bin ich fündig geworden. Ein Revier mit über 150ha inkl. Donauanteil. Die Spotsuche für so ein Wasser dauert ein wenig. Mit Schlauchboot und Echolot war ich drei Tage unterwegs und habe mich intensiv mit der Spotsuche beschäftig und bin fündig geworden. Direkt im Auwald wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagt sollte mein Angelplatz sein. Nicht leicht zu erreichen da die Zufahrt über den Waldweg nicht möglich bzw. untersagt ist. Auch ein Bootsmotor ist verboten, also rudern. Ein Strecke ca. 800m bis zum Platz. Aber was soll´s ich wollte es ja auch nicht anders. Da ich mit dem 160er Invader Schlauchboot unterwegs bin habe ich meine Angelsache anpassen müssen, für Futter, Echolot, Fotoausrüstung sowie fürs Leibliche Wohl musste auch noch Platz sein. Futtertechnisch habe ich anfangs auf Mais, schnell lösliche Pellets und ein paar Kugeln gesetzt. Der erste Ansitz war vielversprechend und ich war überglücklich den ersten Karpfen zu landen. Mein Futter wurde angenommen wie ich auf der Abhakmatte feststellen konnte. Das Ablegen der Ruten war oft abenteuerlich ohne Motor dem Wind voll ausgesetzt, so mancher Drill brachte mich an meine Grenzen. Die Strukturen des Gewässerteiles hatte alles was man sich nur wünschen kann, angefangen von einen Plateau in 1m Wassertiefe und einem Durchmesser von 4m², danach ging es gleich steil über 7m in die tiefe was bei weitem nicht die tiefste Stelle war. Weitere Plateaus mit 3m habe ich bis in den Sommermonaten befischt. Nach und nach bin ich in die Tiefwasser Bereiche gegangen. Alte langsam gewachsene Carps, Barben und Nasen machte in der leichten Strömung richtig Spaß. Auch einen Koi Karpfen konnte ich überlisten, der ist möglicherweise mit dem Hochwasser 2012 reingekommen. Aber nicht nur die Fische sondern die Natur hat mich regelrecht verzaubert und manchmal zum Verzweifeln gebracht wenn das Xte Hochwasser das angeln unmöglich macht. Einmal ist das Hochwasser so schnell gekommen dass ich gerade noch so alles ins Boot gebracht habe und den Tages Ansitz vorzeitig beenden musste. Aber alles in allem ein Wahnsinns Jahr mit wirklich guten Karpfen über 20kg. Ein Gewässer das mich sicherlich wieder einmal sehen wird. Über 15.000km bin ich in einer Saison gefahren, ich bereue keinen Meter davon. Irgendwann bin ich wieder dort, meine Auenland.

Fotos und Video der Session Donaualtarm 2014 

Auenland Carps

 

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